Anders Handel hat sich jahrelang gegen das undemokratie, unökologische, unsoziale Handelsabkommen zwischen der EU und den USA, TTIP, eingesetzt.
Als Reaktion auf Zolldrohungen der USA schloss die EU einen Deal im Sommer 2025 ab. Im Juni 2025 stimmte das EU-Parlament dem Deal zu.
Das aktuelle Abkommen mit den USA soll Zölle für US-Produkte senken, während europäische Produkte weiterhin Zölle in der USA zahlen sollen. Wie ansonsten bei Handelsabkommen üblich, gibt es keine begleitenden Sozial- oder Umweltstandards. Auch zu weiteren Abmachungen wie Abnahme von LNG oder Lebensmitteln gibt es zu wenig öffentlich Information und Diskussion.
Hintergrundinfos
Das Problem
Demokratie und Transparenz: Das Abkommen wurde in rasender Geschwindigkeit umgesetzt, während es an Mitsprachemöglichkeiten für Parlamente und Zivilgesellschaft mangelte.
Klimakiller: Während in anderen Abkommen – wenn auch immer unzureichende – Klimaschutzmaßnahmen integriert sind, enthält das Abkommen mit den USA keinerlei solche Maßnahmen.
Soziale Ungleichheit: Ähnlich wie beim Klimaschutz, enthält das Abkommen auch keine sozialen Schutzmechanismen.
Gefährliche Abhängigkeiten: Der Deal mit der USA würde Abhängigkeiten, etwa bei fossiler Energie oder industrieller Landwirtschaft, auf viele Jahre festigen – und damit Anstrengungen für eine sozial-ökologische Transformation unterwandern.
Forderungen
Keinen Abschluss des aktuell vorliegenden Deals
Ein demokratisch, mit der Zivilgesellschaft verhandeltes Mandat für Verhandlungen mit der USA
Einen nachhaltigen, ökologischen und sozialen Plan zur Regionalisierung der europäischen Wirtschaft.
Updates
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Attac Presseaussendung, 16.06.2026 Das EU-Parlament hat heute dem Zolldeal mit Donald Trump
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Handelsdeal EU-USA: TTIP durch die Hintertür?
Der Deal geht auch auf Kosten europäischer Standards Ende August hat die
Statements & Positionen
Aufruf der globalen Zivilgesellschaft
»Dies ist nicht der richtige Zeitpunkt, um zum Status quo zurückzukehren, sondern um einen neuen Weg in die Zukunft einzuschlagen.«
Presseaussendungen zum Deal
»Die EU muss ihre Handelspolitik komplett überdenken.«
450 Organisationen fordern Stopp
»Das EU-Mercosur-Abkommen gehört zu einer überholten Handelspolitik des 20. Jahrhunderts, das den Planeten zerstört.«