Exit ECT

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Der Energiecharta-Vertrag (kurz ECT) ermöglicht es Konzernen aus den Vertragsstaaten, andere Vertragsstaaten zu verklagen, wenn diese Politik machen, die Konzernprofit reduzieren könnte (kurz ISDS Klagen).

Schon zahlreiche EU-Mitgliedsstaaten und die EU selbst ist aus dem Vertrag ausgestiegen – Österreich muss sich in den nächsten Monaten endgültig entscheiden. Denn mittlerweile hat sogar die EU-Kommission Österreich dazu aufgefordert.

Hintergrundinfos

Das Problem

Der Energiecharta-Vertrag (ECT) ist ein wahrer Klimakiller. Er gibt fossilen Konzernen die Macht, Staaten mittels einer Paralleljustiz auf Milliarden zu verklagen, wenn neue Gesetze zum Klimaschutz ihre Profite bedrohen.

Durch diese Klagen verlieren Staaten nicht nur Millionen an öffentlichen Geldern, sodern auch politische Handlungsspielräume für eine dringend notwendige Energiewende.

Forderungen

Österreich muss den ECT verlassen

Österreich muss gemeinsam mit der EU ein Abkommen abschließen, um die 20-jährige Sunset Clause zu beenden („interse Abkommen“)

Weiterführendes

Es gibt viele erschreckende Beispiele von Konzernklagen gegen Klimaschutzmaßnahmen:

Video Toxisches Fracking vs. slowenische Demokratie

Website mit erschreckenden ISDS Fällen

Updates

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Publikationen zum Thema

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Statements & Positionen

Globales Statement zu ISDS & Klima

November 2022

»Gemeinschaften, die an vorderster Front von der Klimakrise betroffen sind, stehen oft im Mittelpunkt von ISDS-Klagen, weil sie sich gegen zerstörerische Bergbau- und andere Rohstoffprojekte wehren.«

COP26: 402 Organisationen fordern Ausstieg

Juli 2021

»Der ECT hält Regierungen davon ab, mutige Entscheidungen zu treffen.«

Rockhopper vs Italien: Es ist ein riesiger Skandal!

Juni 2019

»Es ist Zeit die rechtliche Hintertür für Konzerne zu schließen.«